Handicap-Hunde und Freunde e. V.

 

Auf dieser Seite stellen wir Handicap-Hunde vor,

die ein Zuhause suchen.

Private Vermittlungshilfe

- Rose -

Rose ist eine sehr liebe, ausgeglichene und wachsame Hündin. Sie liebt Schmuseeinheiten und Aufmerksamkeit.

Sie ist im September 2017 geboren und seit September 2019 auf ihrer Pflegestelle in Deutschland. Dort lebt sie mit drei anderen Hunden (zwei Hündinnen und einem Rüden).

Mit ihnen hat sie sich fast auf Anhieb gut verstanden und wurde in das Rudel aufgenommen.

Rose wurde als Welpe mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter in Griechenland auf der Straße gefunden. Sie wurde als Welpe misshandelt und hat einen gebrochenen Oberkiefer davon getragen wodurch nun ihr Unterkiefer hervor steht. Dieses optische Manko, beeinträchtigt sie selbst aber nicht. Weiter hat sie durch die Misshandlungen eine alte, verheilte Verletzung am Schienbein, die sie jedoch nicht merklich beeinträchtigt.

Vermutlich aufgrund ihrer Vorgeschichte ist sie Männern gegenüber anfangs sehr misstrauisch und abweisend. Nach einiger Anlaufzeit, in der Männer Geduld aufbringen müssen, damit Rose Vertrauen aufbauen kann, ist sie auch hier sehr verschmust, verspielt und lieb.

Obwohl Rose eine junge aufgeweckte Hündin ist, muss man mit ihr keine Gewaltmärsche und stundenlange Beschäftigungsspiele hinlegen.

Für einige Stunden kann sie alleine bleiben und Autofahren stellt auch kein Problem dar.

Sie benötigt noch eine konsequente aber liebevolle Erziehung.
Rose wird über die Tierhilfe pro Hund aktiv vermittelt.


Bei Interesse an Rose stellen wir sehr gerne den Kontakt her. Bitte melden Sie sich per Telefon oder E-Mail an unseren Verein.

02.08.2020

Vermittlungshilfe für den Verein Vox Animalis e.V.

- Djamila -

Wundervolles Zuhause für eine wundervolle Hündin gesucht

Djamila ist 1 ½ Jahre alt und nicht nur ein hübsches, sondern auch ein ganz tolles Mädchen. Sie ist ihrem Alter entsprechend verspielt, aber auch ruhig und liebt es, wenn man mit ihr kuschelt.

Als Welpe erlitt sie einen Unfall und ist seitdem querschnittsgelähmt. Daher muss sie gewickelt werden, was sie super zulässt.

Djamila hatte bereits einen tollen Platz in einer Familie gefunden, doch leider ist die Besitzerin schwer erkrankt und konnte sie nicht mehr versorgen.

Mit ihrer Behinderung kommt die kleine Maus super klar. Im Garten und in der Wohnung bewegt sie sich unkompliziert auf den Vorderpfoten fort.

Zum Gassi gehen hat sie einen Rolli, mit dem sie problemlos laufen kann.

Djamila freut sich über jeden Besuch und ist absolut verträglich mit Hunden und Katzen. Sie kennt sämtliche Geräusche und auch Pferde und Schafe. Kindern gegenüber ist sie auch lieb.

Deshalb wünscht sie sich eine Familie, von der sie geliebt wird und ihr für immer ein zu Hause geben kann.

Zur Zeit befindet sich Djamila bei einer Pflegefamilie in 63599 Biebergmünd, wo sie jederzeit besucht werden kann.

Leider kann sie bei ihrer derzeitigen Pflegestelle auch nur noch kurze Zeit bleiben, weshalb wir uns auch sehr über eine Pflegestelle freuen würden  ❤️

Djamila wird über den Verein Vox Animalis e.V. gegen eine positive Vorkontrolle sowie eine Schutzgebühr und einen Schutzvertrag vermittelt.

Bei ernsthaftem Interesse an Djamila wäre es toll, wenn direkt die Selbstauskunft ausgefüllt wird:  http://vox-animalis.de/selbstauskunft_hund/

Danach wird sich das Vermittlungsteam von Vox Animalis e.V. so schnell wie möglich bei Euch melden.

02.08.2020


Private Vermittlungshilfe

Rose

Hier ist der Text der Pflegestelle:

Ich möchte gerne mein Sorgenkind Rose vorstellen.

Rose ist aus Botosani/Rumänien. Sie wurde von einer privaten Tierschützerin im Juli 2017 aus einem Kanal (an einer Hauptstraße) rutschend gefunden. Rose konnte ihre Hinterläufe nicht bewegen. Ihr Popo, Scheide und Beine waren komplett wund und dick. Sie hatte eine Nervenentzündung und dadurch die Bandscheibe beschädigt. Wodurch es kam ist Spekulation. Rose sollte nach Belgien vermittelt werden. Nach Vorkontrolle des belgischen Vereins hat man sich dagegen entschieden. Da ich im Oktober 2017 in Rumänien war, bat man mich, Rose mitzunehmen. Seit dieser Zeit ist Rose bei mir. 

Am Anfang hat Rose fast ein ganzes Jahr jede Nacht so gegen 3 Uhr geschrien. Die einzige Chance sie zu beruhigen war, sie mit in mein Bett zu nehmen. Da schlief sie dann unter meiner Bettdecke mit der Nase unter meinem Arm oder mit Kopf auf meinem Bauch!

Immer wieder versuchte ich sie an ihre Box zu gewöhnen. 

Hier in Deutschland ließ ich ein MRT machen. Es bestätigte alles, was der Arzt in Rumänien sagte. Ich ging mit Rose zur Physiotherapie und Elektrostimmulation sowie Hydrotherapie. Ich arbeitete jeden Tag mit ihren Beinchen. Hinzu kam noch, dass sie Demodexmilben mitbrachte. Nach 4 monatiger Behandlung hatte ich es im Griff.

Rose plagt einen enormen Futterneid, was bei guter Beobachtung bzw getrenntem Füttern und klaren Ansagen zu händeln ist.

Allerdings suchte sie sich meine epileptische Carla als Mobbingopfer aus. Während meiner Abwesenheit, als andere Menschen auf die Hunde aufpassten, schaffte sie es jedes Mal Carla zu zerbeißen. Leider übernahm Lotti, einer meiner Angsthunde, es ebenfalls. 

Rose ist jetzt 2 Jahre alt, ein typischer Münsterländer Mix, mit großem Dickkopf, aber auch gelehrig. Sie hat ein Stockmass von ca. 45 cm und wiegt ca 12 kg. Sie läuft mittlerweile im Spinal Walk, besitzt einen Rolli, der seit meiner Hüfterkrankung und OP leider nicht mehr benutzt wurde. Sie mag ihn nicht wirklich. Ich denke, es ist eine Gewöhnungssache!

Sie kann ihre Ausscheidungen nicht kontrollieren, meldet sich aber, wenn sie muss. Leider läuft es dann schon recht schnell; sowohl groß als auch klein. Im Moment versucht sie Treppen zu steigen. Was natürlich nicht wirklich klappt. Sie bellt sehr viel, auch am Zaun. 

Sie war während meines Krankenhaus und Rehaaufenthalts in einer PS. Dort gibt es ein dreibeiniges, Hündchen. Rose verstand sich sehr gut mit ihm. Sie tobten und spielten sehr viel, was sie hier vermisst.

Ich bin ehr dankbar, das Rose 8 Wochen dort sein durfte.

In der Nacht schläft sie in ihrem großen „Käfig“ . Rose findet ihn gutt, sie hat ihn von der PS geschenkt bekommen.

Rose braucht extrem viel Aufmerksamkeit. Sie wäre auf einer Einzelstelle bzw. max.bei einem sehr souveränen Hund, bei Menschen, die Zeit für sie hätten, die keine Probleme mit Ausscheidungen und Windeln haben, ebenerdig wohnen, mit eigenem Garten gut aufgehoben. 

Ich bin mir bewusst, dass dies ein 6er im Lotto ist...! Aber vielleicht gibt es ihn. Sie braucht weiterhin Physio und Hydrotherapie. Das kann ich finanziell leider nicht mehr stemmen! Was mir unendlich Leid tut...

Bei Interesse oder weiteren Fragen stellen wir sehr gerne den Kontakt zu der Pflegefamilie von Rose her.


15.10.2019


 
Hallo, ich bin der zuckersüße, lebensfrohe kleine Quatschkopf PABLO! und ich suche ein Für-immer-Zuhause!



Ich bin ein Deutscher Wachtelhund, und habe als einziger aus meinem Wurf überlebt. Unglücklicherweise leide ich am sogenannten „Puppy Swimmer Syndrom“ bzw. habe eine Fehlbildung bzw. Instabilität in den Ellbogen (was davon zuerst da war kann keiner so genau sagen). Das bedeutet, ich konnte meine Vorderbeine nicht richtig aufstellen und somit kaum stehen oder gehen (aber prima robben und hüpfen!).

Inzwischen wurde ich an beiden Beinen operiert und lerne langsam das „richtige“ Gehen und Stehen - aber es ist noch ein weiter Weg bis ich selbständig und ohne Hilfsmittel Laufen kann.

Aktuell brauche ich mehrmals täglich Physiotherapie, es müssen Geh- und Stehübungen sowie passive Bewegungen und auch Übungen zum Muskelaufbau mit mir gemacht werden.
Die meiste Zeit verbringe ich im Moment zwar noch in meinem „Welpenauslauf“, aber das soll sich bald ändern.
Meine Pfleger sagen, ich mache von Tag zu Tag mehr Fortschritte - doch trotzdem weiß noch keiner wohin meine Reise geht und wie sich meine Beinchen weiter entwickeln werden.

Wenn ihr diesen Weg gemeinsam mit mir gehen wollt, dann solltet ihr Folgendes mitbringen:

- das Allerwichtigste: ihr solltet mindestens so lebensfroh und positiv sein wie ich!!! Ich brauche Menschen an meiner Seite, die an mich glauben und mir dieses Gefühl auch vermitteln
- ihr solltet die Zeit und Motivation haben die Physiotherapie mit mir fortzuführen (auf unbestimmte Zeit
- vermutlich werde ich lebenslang Physiotherapie in irgendeiner Form brauchen) - auch wenn später wohl kein Jagdhund mehr aus mir werden wird, so werde ich doch Auslastung bzw. eine Aufgabe brauchen und nicht nur auf der Couch rumliegen wollen

- ein ebenerdiges Zuhause wäre in meiner momentanen Situation sehr hilfreich, da ich immer größer und schwerer werde und natürlich keine Treppen laufen kann...

- ihr solltet euch darüber im Klaren sein, dass es auch zukünftig noch zu weiteren chirurgischen Eingriffen kommen kann, evtl. Orthesen oder andere „Hilfsmittel“ für mich benötigt werden und auch Termine zur Nachuntersuchung bei meiner Orthopädin und bei Physiotherapeuten anstehen werden

Wenn ihr euch für mich interessiert, meldet euch bitte bei Sylke Beyer (Tierfreunde Niederbayern e.V. - Setterburg): 09 444 / 97 78 73 (bitte auf den AB sprechen) oder per Mail an ambatchseka@yahoo.de

Auch wenn Ihr mir kein Für-Immer-Zuhause geben könnt, dann vielleicht ein Zuhause auf Zeit in einer Pflegefamilie?

In dem Fall wärden die lieben Menschen von der Setterburg auch die Kosten meiner weiteren medizinischen Versorgung übernehmen!

Und falls ihr mich nicht aufnehmen könnt, würde ich mich auch über Spenden freuen, damit meine weitere Versorgung gesichert ist:


https://www.gofundme.com/wir-retten-pablo

Ihr findet mich auch auf Facebook:

https://www.facebook.com/pages/Pablo-der-Kämpfer/766146953787053


Ich danke euch von Herzen, Euer Pablo

05.09.2019


- UPDATE -

Wölfchen hat ein Zuhause gefunden, sein Bruder Ramon ist noch auf der Suche nach seinen Menschen


23.06.2019

Zwei besondere Schäferhundwelpen suchen ein Zuhause


Bei den Welpen wurde  Megaösophagus festgestellt. Dies bedeutet, dass die Speiseröhre vergrößert ist. Damit das Futter durch die Schwerkraft in den Magen gelangt, müssen die Welpen ihre Nahrung im Sitzen aufnehmen. Danach müssen sie eine Weile in einem Hochstuhl verharren.

Wir haben die Welpen, ihre Mutter und die Besitzer besucht und kennengelernt.

Das Muttertier ist eine schöne Hündin mit einem tollen Körperbau. Die Welpen sind wie alle anderen Welpen in diesen Alter sehr verspielt und fröhlich. Wenn man ihnen beim Spielen zusieht, würde man nicht auf den Gedanken kommen, dass sie ein Handicap haben.

Die Welpen sind bereits an Maulkörbe gewöhnt, damit sie nicht versehentlich oder unbeaufsichtigt etwas fressen können.

Bei einem der beiden Welpen ist das Handicap wesentlich geringer ausgebildet.

Es handelt sich um zwei Rüden, die am 21.02.2019 geboren worden sind.

Sie leben in der Nähe von Rostock.

Ein Bruder der beiden Welpen hat bereits in ein tolles neues zu Hause gefunden.

Bei Interesse an den Welpen stellen wir gerne den Kontakt zu den Besitzern her.

Sollte es Fragen zu den Welpen und/oder deren Handicap geben, besprechen wir das gerne mit Ihnen.

Sie erreichen uns in diesem Fall unter 0172 / 457 49 23


15.06.2019

 

- ARDITO -

Mein Wunsch für den hübschen Strubbel: ein Zuhause

Ardito kommt von Sardinien. Dort lebte er bei einem Jäger. Ob er es dort gut hatte oder nur in einem Zwinger gehalten wurde oder ob er auch direkten Familienanschluss hatte, das wissen wir leider nicht. Im Normalfall haben die Jagdhunde auf Sardinien ein richtig mieses Leben. Abgeschnitten von jeder menschlichen Zuwendung fristen sie ein jämmerliches Dasein. Sie bekommen nur unregelmäßig Futter und Wasser und werden meist nur für die Jagd kurz raus gelassen, danach wieder wochenlang im Zwinger eingesperrt.

Ardito hat einen Tumor an der linken Vorderpfote. Der Jäger hatte ihn damit auch einem Tierarzt vorgestellt und dieser wurde dann auch operiert. Das Ergebnis der Untersuchung  ist niederschmetternd. Es handelt sich um einen sehr aggressiven, bösartigen Tumor. Und schon nach kurzer Zeit wucherte dieser wieder an Arditos Pfote. Erneut ging der Jäger mit ihm zum Tierarzt. Ich möchte nicht zu euphorisch sein, aber irgendwie hoffe ich doch, dass Ardito bei diesem Jäger vielleicht kein so schlechtes Leben hatte, wenngleich der nachfolgende Satz sehr ernüchternd ist

Die Tierärztin riet dem Jäger, das Bein zu amputieren. Woraufhin der Jäger ihr dann klarmachte, dass ihm nur ein gesunder Hund zur Jagd nutze und dass er Ardito mit „nur“ drei Beinen im Prinzip auch gleich erschießen könne. Er gab ihr eine Woche Zeit, um den Hund von ihm wegzuholen.

Durch unseren Veterinär auf Sardinien erfuhren wir von Arditos Geschichte und versprachen ihm, dass Ardito mit dem nächsten Transport reisen dürfe.

Eine Pflegestelle war schnell gefunden und Ardito konnte am 22.12.201 mit nach Deutschland reisen.Doch was dann folgte, ist eine Aneinanderreihung von Übergaben, Übergaben, Übergaben. Innerhalb weniger Stunden war er auf zwei Pflegestellen gelandet und nur kurze Zeit später wieder abgegeben worden. Jetzt sitzt Ardito in meiner HUTA (Hundetagesstätte) weil es keinen freien Platz mehr für ihn gab. Doch warum musste er beide Pflegestellen so schnell wieder verlassen. Nun, Ardito hatte in beiden Fällen nicht die richtige Stelle gefunden. Er war so überschwänglich und aufgedreht bei seiner Ankunft, dass ihn beide Stellen gleich wieder abgegeben haben. Und meine Hoffnung, dass er vielleicht doch Familienanschluß hatte, zerbricht mit der Erfahrung der beiden Pflegestellen und der HUTA.

Wir suchen nun dringend Liebhaber und Kenner dieser Rasse. Vermutlich wird in Ardito ein Mix aus Spinone italiano und evtl. auch  etwas vom Griffon stecken. Diese Rasse gilt als ruhig und ausgeglichen und als leichtführig.

Ardito wurde am 10.01. das linke Vorderbein amputiert. Die OP ist völlig problemlos und unauffällig verlaufen. Und schon nach kurzer Zeit konnte Ardito seine 3 Beine gut koordinieren.

Ardito wurde heute (13.01.) von mir abgeholt und auf eine Pflegestelle nach 71672 Marbach am Neckar gebracht Diese Stelle ist eine Notlösung damit Ardito nicht zurück auf den kalten Boden unserer HUTA ziehen muss. Dort bekommt er erstmal alles was er braucht. Nichtsdestotrotz suchen wir diesen wunderschönen Kerl im Bestfall ein Zuhause das sich mit der Rasse auskennt. Die Ärzte und Pfleger der Anicura in Heilbronn, wo seine OP gemacht wurde, sind völlig begeistert von diesem wundervollen Kerl. Er hat alles mit einer stoischen Ruhe über sich ergehen lassen. Nicht einmal hätte er geknurrt oder geschnappt. Er ist einfach ganz wundervoll.

Das Zuhause von Ardito sollte, aufgrund des amputierten Beines, ebenerdig sein. Ein Garten wäre ebenso von Vorteil. Andere Hunde müssen nicht im Haushalt sein. Ich hoffe, dass Ardito den Glauben an uns Menschen noch nicht verloren hat und wünsche mir, dass er endlich irgendwo ankommen darf.

Wenn Sie Ardito ein artgerechtes Zuhause geben möchten, dann freue ich mich über Ihren Anruf.


Alexandra Sieber
Vermittlung HundeTelefon: (0170) 99 41 95 6 oder (07144) 86 10 22
E-Mail: alexandra.sieber@streunerherzen.com





13.01.2019